Sammle Gemüseputz, Kaffeesatz, Eierschalen und Gartenabfälle getrennt von Fett, Fleisch und stark Gewürztem. Schichte feuchte, stickstoffreiche Materialien mit trockenen, kohlenstoffreichen Komponenten wie Laub, Stroh oder Karton. Halte die Feuchte wie bei einem ausgewrungenen Schwamm und wende bei Bedarf. Schon ein wöchentlicher Eimer Kaffeesatz kann die Aktivität anfeuern. Nach einigen Monaten entsteht eine krümelige, nach Waldboden duftende Grundlage.
Während der Heißphase arbeiten Mikroben bei 55–65 Grad kräftig, bekämpfen Samen und Krankheitserreger, bevor die Mischung langsam abkühlt. Ein einfacher Stabthermometer, Geruchstest und Handprobe helfen beim Einschätzen der Reife. Klingt das Material hohl und riecht säuerlich, braucht es Luft und Kohlenstoff. Reifer Kompost ist dunkel, gleichmäßig, krümelig, und Pflanzen reagieren mit ruhigem, gleichmäßigem Wachstum statt plötzlichen Schüben.
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